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Mentoring Deutschschweiz

"Mentoring Deutschschweiz" ist ein Programm für Wissenschaftlerinnen zur Unterstützung einer akademischen Karriere. Es richtet sich an fortgeschrittene Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen an den Deutschschweizer Universitäten.

Es will Nachwuchsakademikerinnen den Austausch mit einer wissenschaftlich erfahren(er)en Person ermöglichen und die interuniversitäre Vernetzung fördern. Das Mentoring soll die herkömmliche, wissenschaftliche Betreuung ergänzen, nicht diese ersetzen.

Das erste Programm Mentoring Deutschschweiz wurde im Frühling 2001 gestartet und am 27. September 2002 mit einer Schlussveranstaltung abgeschlossen. Mit der Einführungsveranstaltung vom 13. September 2002 wurde das zweite Programm offiziell mit 19 Doktorandinnen und 30 Postdoktorandinnnen und Habilitandinnen gestartet. Die Schlussveranstaltung ist für Dezember 2003 geplant und wird nach 15 Monaten das Programm beschliessen.

Mentoring Deutschschweiz wird gemeinsam von den Universitäten Bern, Basel, Freiburg, Luzern, St. Gallen, Zürich und der ETH Zürich durchgeführt, die Projektleitung und Koordination liegt bei der Universität Bern. Die Gleichstellungsstellen der jeweiligen Universitäten fungiern als Partnerinstitutionen.

Mentoring Deutschschweiz ist Teil des Bundesprogramms "Chancengleichheit". Dieses will aus bildungs- und gesellschaftspolitischen Gründen der Untervertretung der Frauen in den Führungsebenen der Universitäten (8% Professorinnen) entgegentreten und eine bessere Frauenvertretung in den höchsten Positionen der Universitäten erreichen.

Das Bundesprogramm sieht das Mentoring als besonders wirksame Massnahme zur Förderung der Chancengleichheit im akademischen Bereich vor, welche andere Massnahmen wie ein Anreizsystem für die Universitäten zur Förderung der Anstellung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen sowie Betriebsmittel für Kinderbetreuung ergänzen soll.

 

 

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